Netzwerk Menschenrechte

Netzwerk Menschenrechte[↑]

Nach­rich­ten aus dem Netz­werk Men­schen­rech­te

Betriebliches Eingliederungsmanagement Schwerbehinderter[↑]

Alle Men­schen sind vor dem Gesetz gleich und haben dem­entspre­chend alle Anspruch auf den glei­chen Schutz und die glei­chen Vor­tei­le durch das Gesetz. Das gilt selbst­ver­ständ­lich auch für Men­schen mit Behin­de­run­gen. Schwer­be­hin­der­te haben somit wie alle ande­ren Men­schen auch das Recht auf vol­le Teil­ha­be am beruf­li­chen Leben. Unter­neh­men sind folg­lich dazu ver­pflich­tet, ihren Ange­stell­ten umfas­sen­de […]
[25.09.2019]

Weltflüchtlingstag[↑]

Der 20. Juni ist als Welt­flücht­lings­tag aus­ge­ru­fen wor­den. Mit der Reso­lu­ti­on 5576 hat die UN-Gene­ral­ver­samm­lung am 4. Dezem­ber 2000 den 20. Juni als Welt­flücht­lings­tag fest­ge­legt. Bereits vor­her gab es Gedenk­ta­ge für Flücht­lin­ge, die aber über das gan­ze Jahr ver­teilt statt­fan­den. So hat Papst Bene­dikt XV. schon 1914 einen kirch­li­chen Gedenk­tag für Flücht­lin­ge und Migran­ten aus­ge­ru­fen. […]
[20.06.2017]

Rechte und Pflichten nach der Genfer Flüchtlingskonvention — ein Überblick[↑]

Grund­la­ge des inter­na­tio­na­len Flücht­lings­rechts ist das “Abkom­men über die Rechts­stel­lung der Flücht­lin­ge” vom 28. Juli 1951. Die­se Flücht­lings­kon­ven­ti­on ist in Deutsch­land mit Gesetz vom 1. Sep­tem­ber 1953 ver­kün­det wor­den (BGBl. II S. 559) und am 22. April 1954 in Kraft getre­ten gemäß Bekannt­ma­chung des Bun­des­au­ßen­mi­nis­ters vom 25. April 1954 (BGBl. 1. II S. 619). Mit […]
[20.06.2017]

Eckpunktepapier des UNHCR zur Bundestagswahl 2017[↑]

Deutsch­land ist inzwi­schen der dritt­größ­te Unter­stüt­zer von Hilfs­pro­gram­men des UNHCR. Es zählt welt­weit zu den größ­ten finan­zi­el­len Gebern von huma­ni­tä­rer Hil­fe. Nach Auf­fas­sung des Hoch­kom­mis­sars ist die­se Rol­le Deutsch­lands bei der Bewäl­ti­gung der Flucht­pro­ble­ma­tik unver­zicht­bar. Im Hin­blick auf die bevor­ste­hen­de Bun­des­tags­wahl möch­te der Flücht­lings­hoch­kom­mis­sar sicher­stel­len, dass in den Wahl­pro­gram­men der Par­tei­en der Flücht­lings­schutz so berück­sich­tigt […]
[20.06.2017]

Die Aufgaben des UNHCR[↑]

Zur Durch­füh­rung sei­ner Auf­ga­ben ist der Hoch­kom­mis­sar für Flücht­lin­ge fast aus­schließ­lich auf frei­wil­li­ge Zah­lun­gen ange­wie­sen, um die das Flücht­lings­kom­mis­sa­ri­at in Genf selbst wer­ben muss. Zu dem recht­li­chen Schutz ist in immer stär­ke­rem Maße auch huma­ni­tä­re Hil­fe für Flücht­lin­ge zu leis­ten. So ste­hen zum Bei­spiel seit Anfang des Bür­ger­kriegs in Syri­en Flücht­lings­la­ger unter der Ver­ant­wor­tung des […]
[20.06.2017]

UN-Hochkommissar für Flüchtlinge, UNHCR[↑]

Für die Über­wa­chung der Umset­zung der Gen­fer Flücht­lings­kon­ven­ti­on ist gemäß Arti­kel 35 GFK der UN-Hoch­kom­mis­sar für Flücht­lin­ge zustän­dig. Dem Amts­trä­ger des UNHCR (“United Nati­ons High Com­mis­sio­ner for Refu­gees”) unter­steht das Hoch­kom­mis­sa­ri­at (“Office of the United Nati­ons High Com­mis­sio­ner for Refu­gees”). Das Amt exis­tiert bereits län­ger als die Gen­fer Flücht­lings­kon­ven­ti­on: Gegrün­det wor­den ist das Amt von […]
[20.06.2017]

Jahresberichte der Chefanklägerin des Internationalen Strafgerichtshofs[↑]

Die Chef­an­klä­ge­rin des Inter­na­tio­na­len Straf­ge­richt­hofs, Frau Fatou Ben­sou­da (Gam­bia) hat den Jah­re­be­richt über die vor­läu­fi­gen Prü­fungs­hand­lun­gen ver­öf­fent­licht. Begon­nen wor­den ist mit der Ver­öf­fent­li­chung die­ser Berich­te im Jahr 2011 in Ver­bin­dung mit der Jah­res­ta­gung der Ver­samm­lung der Ver­trags­staa­ten. Der Bericht zielt dar­auf ab, das öffent­li­che Bewusst­sein zu stär­ken und die Trans­pa­renz hin­sicht­lich des Vor­prü­fungs­ver­fah­rens und der […]
[21.11.2016]

Zwischen den Weltkriegen — Flüchtlinge und der Völkerbund[↑]

Der völ­ker­recht­li­che Schutz der Flücht­lin­ge, wie wir ihn heu­te ken­nen, ent­wi­ckel­te sich seit dem Beginn des 20. Jahr­hun­dert. Die Erkennt­nis, dass Flücht­lin­ge in einem frem­den Staat beson­de­ren recht­li­chen und tat­säch­li­chen Nach­tei­len aus­ge­setzt sind, besteht welt­weit spä­tes­tens seit den Tagen des ers­ten Welt­krieg. Flücht­lings­be­we­gun­gen wei­te­ten sich in den ers­ten Jahr­zehn­ten des 20. Jahr­hun­derts zu einem euro­päi­schen […]
[22.11.2015]

Vertragsstaaten der Genfer Flüchtlingskonvention[↑]

Dem Abkom­men über die Recht­stel­lung der Flücht­lin­ge vom 28. Juli 1951 und dem Pro­to­koll über die Recht­stel­lung der Flücht­lin­ge vom 31. Janu­ar 1967 sind ins­ge­samt 145 Staa­ten bei­getre­ten: Ägyp­ten Äqua­to­ri­al­gui­nea Äthio­pi­en Alba­ni­en Alge­ri­en Ango­la Anti­gua und Bar­bu­da Argen­ti­ni­en Arme­ni­en Aser­bai­dschan Aus­tra­li­en Baha­mas Bel­gi­en Beli­ze Benin Boli­vi­en Bos­ni­en und Her­ze­go­wi­na Botsua­na Bra­si­li­en Bul­ga­ri­en Bur­ki­na Faso Burun­di […]
[16.11.2015]

Protokoll über die Rechtsstellung der Flüchtlinge[↑]

[content_​table] DIE VERTRAGSSTAATEN DIESES PROTOKOLLS — IN DER ERWÄGUNG, dass das am 28. Juli 1951 in Genf beschlos­se­ne Abkom­men über die Rechts­stel­lung der Flücht­lin­ge (im Fol­gen­den als das Abkom­men bezeich­net) nur auf Per­so­nen Anwen­dung fin­det, die infol­ge von vor dem 1. Janu­ar 1951 ein­ge­tre­te­nen Ereig­nis­sen Flücht­lin­ge gewor­den sind, IN DER ERWÄGUNG, dass seit Annah­me des […]
[16.11.2015]

Anlage zum Abkommen über die Rechtsstellung der Flüchtlinge[↑]

Mus­ter-Rei­se­aus­weis Der Aus­weis hat die Form eines Hef­tes (etwa 15x10cm). Es wird emp­foh­len, ihn so zu bedru­cken, dass Rasu­ren oder Ver­än­de­run­gen durch che­mi­sche oder ande­re Mit­tel leicht zu erken­nen sind und dass die Wor­te “Abkom­men vom 28. Juli 1951” in fort­lau­fen­der Wie­der­ho­lung auf jede Sei­te in der Spra­che des aus­stel­len­den Lan­des gedruckt wer­den. … [vom […]
[16.11.2015]

Anhang zum Abkommen über die Rechtsstellung der Flüchtlinge[↑]

[content_​table] Para­graph 1[↑] Der im Arti­kel 28 die­ses Abkom­mens vor­ge­se­he­ne Rei­se­aus­weis hat dem anlie­gen­den Mus­ter zu ent­spre­chen. Der Aus­weis ist in min­des­tens zwei Spra­chen abzu­fas­sen, von denen eine eng­lisch oder fran­zö­sisch ist. Para­graph 2[↑] Vor­be­halt­lich der Bestim­mun­gen des Aus­stel­lungs­lan­des kön­nen die Kin­der auf dem Aus­weis eines der Eltern­tei­le, oder unter beson­de­ren Umstän­den, eines ande­ren erwach­se­nen […]
[16.11.2015]

Somalia und Südsudan ratifizieren die Kinderrechtskonvention[↑]

Soma­lia hat jetzt die UN-Kin­der­rechts­kon­ven­ti­on rati­fi­ziert, eben­so der erst 2011 sou­ve­rän gewor­de­ne Süd­su­dan. Nicht bemer­kens­wert, mei­nen Sie? Doch, ist es. Und das auch wegen einer wei­te­ren Bedeu­tung die­ser Nach­richt: Denn mit der Rati­fi­zie­rung durch Soma­lia ver­bleibt nur noch ein ein­zi­ger Staat, der die UN-Kin­der­rechts­kon­ven­ti­on nicht unter­zeich­net hat: die Ver­ei­nig­ten Staa­ten von Ame­ri­ka. Außer in den […]
[01.10.2015]

Ungleiche Lohnentwicklung[↑]

Die Löh­ne der Frau­en stei­gen nicht in glei­chem Maße wie die der männ­li­chen Bevöl­ke­rung. So ein Ergeb­nis des Nie­der­säch­si­schen Lan­des­am­tes für Sta­tis­tik. Danach sind im Jahr 2014 die Ver­diens­te von Män­nern um 2,1 Pro­zent gestie­gen. Die Nomi­nal­löh­ne der Arbeit­neh­me­rin­nen haben dage­gen nur einen Zuwachs um 0,8 Pro­zent ver­zeich­net. Nach Mit­tei­lung des Nie­der­säch­si­schen Minis­te­ri­ums für Sozia­les, […]
[17.08.2015]

Die revidierte Europäische Sozialcharta[↑]

Die revi­dier­te Euro­päi­sche Sozi­al­char­ta ist am 1. Juli 1999 in Kraft getre­ten. Mit die­ser Fas­sung soll­te die Euro­päi­sche Sozi­al­char­ta moder­ni­siert wer­den. Unter Berück­sich­ti­gung der Ent­wick­lung der euro­päi­schen Gesell­schaft seit der Ent­ste­hung der Euro­päi­schen Sozi­al­char­ta im Jahr 1961 soll die Neu­fas­sung einen ver­bes­ser­ten Schutz der in ihr fest­ge­leg­ten grund­le­gen­den wirt­schaft­li­chen und sozia­len Rech­te auf inter­na­tio­na­ler Ebe­ne […]
[06.10.2014]

Die Europäische Sozialcharta und ihre Umsetzung in Deutschland[↑]

Deutsch­land rati­fi­zier­te die Euro­päi­sche Sozi­al­char­ta am 27.01.1965 und akzep­tiert 67 der 72 Arti­kel der Char­ta. Aller­dings hat Deutsch­land bis­lang nur die ursprüng­li­che Ver­si­on der Euro­päi­schen Sozi­al­char­ta rati­fi­ziert. Die revi­dier­te Euro­päi­sche Sozi­al­char­ta hat die Bun­des­re­pu­blik am 29.06.2007 unter­zeich­net, aber noch nicht rati­fi­ziert. Das Zusatz­pro­to­koll der Euro­päi­schen Sozi­al­char­ta wur­de unter­zeich­net, aber nicht rati­fi­ziert. Das Ände­rungs­pro­to­koll zur Euro­päi­schen […]
[06.10.2014]

Europäische Sozialcharta (revidiert)[↑]

vom 3. Mai 19961   [content_​table]   Prä­am­bel[↑] Die Unter­zeich­ner­re­gie­run­gen, Mit­glie­der des Euro­pa­rats, in der Erwä­gung, daß es das Ziel des Euro­pa­rats ist, eine enge­re Ver­bin­dung zwi­schen sei­nen Mit­glie­dern her­zu­stel­len, um die Idea­le und Grund­sät­ze, die ihr gemein­sa­mes Erbe sind, zu wah­ren und zu ver­wirk­li­chen und ihren wirt­schaft­li­chen und sozia­len Fort­schritt zu för­dern, ins­be­son­de­re durch […]
[06.10.2014]

Protokoll zur Änderung der Europäischen Sozialcharta[↑]

vom 21. Okto­ber 19911 Die Mit­glied­staa­ten des Euro­pa­rats, die die­ses Pro­to­koll zu der am 18. Okto­ber 1961 in Turin zur Unter­zeich­nung auf­ge­leg­ten Euro­päi­schen Sozi­al­char­ta (im fol­gen­den als “Char­ta” bezeich­net) unter­zeich­nen, ent­schlos­sen, Maß­nah­men zu tref­fen, die geeig­net sind, die Wirk­sam­keit der Char­ta und ins­be­son­de­re die Wir­kungs­wei­se ihres über­wa­chungs­me­cha­nis­mus zu ver­bes­sern; in der Erwä­gung daher, daß es […]
[06.10.2014]

Zusatzprotokoll zur Europäischen Sozialcharta über Kollektivbeschwerden[↑]

vom 9. Novem­ber 1995 1   Prä­am­bel Die Mit­glied­staa­ten des Euro­pa­rats, die die­ses Pro­to­koll zu der am 18. Okto­ber 1961 in Turin zur Unter­zeich­nung auf­ge­leg­ten Euro­päi­schen Sozi­al­char­ta (im fol­gen­den als “Char­ta” bezeich­net) unter­zeich­nen, ent­schlos­sen, neue Maß­nah­men zu tref­fen, die geeig­net sind, die Ver­wirk­li­chung der durch die Char­ta garan­tier­ten sozia­len Rech­te zu ver­bes­sern; in der Erwä­gung, […]
[06.10.2014]

Europäische Sozialcharta[↑]

vom 18. Okto­ber 1961 [Amt­li­che Über­set­zung Deutschlands]1   [content_​table]   Prä­am­bel[↑] Die Unter­zeich­ner­re­gie­run­gen, Mit­glie­der des Euro­pa­rats, in der Erwän­gung, daß es das Ziel des Euro­pa­rats ist, eine enge­re Ver­bin­dung zwi­schen sei­nen Mit­glie­dern her­zu­stel­len, um die Idea­le und Grund­sät­ze, die ihr gemein­sa­mes Erbe sind, zu wah­ren und zu ver­wirk­li­chen und ihren wirt­schaft­li­chen und sozia­len Fort­schritt zu […]
[06.10.2014]

Ministerkommitee[↑]

Die Euro­päi­sche Kon­ven­ti­on zum Schutz der Men­schen­rech­te und Grund­frei­hei­ten weist in ihrer der­zeit gül­ti­gen Fas­sung dem Minis­ter­kom­mi­tee die Auf­ga­be zu, den Voll­zug und die die Umset­zung der Urtei­le des Euro­päi­schen Gerichts­hofs für Men­schen­rech­te zu über­wa­chen. Das Minis­ter­ko­mi­tee als Insti­tu­ti­on ist in Arti­kel 10 der Sat­zung des Euro­pa­rats ver­an­kert. Im Minis­ter­ko­mi­tee ist jedes Mit­glied des Euro­pa­rats […]
[05.10.2014]

Organe des Europarats[↑]

Der Euro­pa­rat besteht aus den fol­gen­den Orga­nen: Minis­ter­ko­mi­tee Par­la­men­ta­ri­sche Ver­samm­lung Gene­ral­se­kre­tär, Sekre­ta­ri­at Euro­päi­scher Gerichts­hof für Men­schen­rech­te Kon­gress der Gemein­den und Regio­nen Euro­pas Men­schen­rechts­kom­mis­sar Kon­fe­renz der INGOs. Sowohl das Minis­ter­ko­mi­tee als auch die Par­la­men­ta­ri­sche (oder Bera­ten­de) Ver­samm­lung sind in der Sat­zung des Euro­pa­rats ver­an­kert (Arti­kel 10). Im Minis­ter­ko­mi­tee ist jedes Mit­glied des Euro­pa­rats durch den jewei­li­gen […]
[05.10.2014]

Europarat[↑]

Durch den Ver­trag von Lon­don ist am 5. Mai 1949 der Euro­pa­rat als ers­te poli­ti­sche Orga­ni­sa­ti­on in Euro­pa gegrün­det wor­den, indem 10 Staa­ten ihn unter­zeich­net haben (Bel­gi­en, Däne­mark, Frank­reich, Irland, Ita­li­en, Luxem­bug, Nie­der­lan­de, Nor­we­gen, Schwe­den, Ver­ei­nig­tes König­reich). Als Reak­ti­on auf die Grau­sam­kei­ten des Zwei­ten Welt­krie­ges ist der Euro­pa­rat als euro­päi­sche Orga­ni­sa­ti­on beschlos­sen wor­den, um den […]
[05.10.2014]

Europäische Kommission für Menschenrechte[↑]

Die Euro­päi­sche Kom­mis­si­on für Men­schen­rech­te exis­tier­te von 1953 bis Ende Okto­ber 1998. Sie war ein Organ des Euro­pa­ra­tes und hat­te ihren Sitz in Straß­burg. Ihre Auf­ga­be bestand in der Über­wa­chung und Ein­hal­tung der Euro­päi­schen Men­schen­rechts­kon­ven­ti­on. Neben dem Euro­päi­schen Gerichts­hof für Men­schen­rech­te war die Kom­mis­si­on Beschwer­de­stel­le in Bezug auf Ver­stö­ße gegen die Euro­päi­sche Men­schen­rechts­kon­ven­ti­on: für die […]
[05.10.2014]

Entwicklung der Europäischen Menschenrechtskonvention[↑]

Bereits auf dem Euro­pa-Kon­gress in Den Haag 1948 gab es Strö­mun­gen, die ein­heit­li­ches und fried­li­ches Euro­pa zu schaf­fen. Der Kon­gress war eine pri­vat orga­ni­sier­te Ver­an­stal­tung unter der Schirm­herr­schaft Win­ston Chur­chills. Gera­de nach den Erfah­run­gen des Zwei­ten Welt­krie­ges soll­te jeder Krieg auf euro­päi­schem Boden ver­hin­dert wer­den, so dass dort die Grün­dung einer Euro­päi­schen Bewe­gung als ein […]
[05.10.2014]

Reform des Rechtsschutzsystems[↑]

Seit­dem der Euro­päi­sche Gerichts­hof für Men­schen­rech­te 1959 sei­ne Arbeit auf­ge­nom­men hat sind vom Euro­pa­rat eine Rei­he von Zusatz­pro­to­kol­len zur Euro­päi­schen Men­schen­rechts­kon­ven­ti­on ver­ab­schie­det wor­den, die eine Ver­bes­se­rung und Stär­kung des obers­ten Kon­troll­organs zum Ziel hat­ten. Mit dem ste­ti­gen Anstieg von ein­ge­hen­den Beschwer­den ist eine Reform des Euro­päi­schen Gerichts­hofs für Men­schen­rech­te immer not­wen­di­ger gewor­den, um ein effek­ti­ves […]
[05.10.2014]

Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte[↑]

Der Euro­päi­sche Gerichts­hof für Men­schen­rech­te (European Court of Human Rights), EGMR, hat sei­nen Sitz in Straß­burg. Er soll­te nicht mit dem höchs­ten Gericht der Euro­päi­schen Uni­on, dem Euro­päi­schen Gerichts­hof in Luxem­burg ver­wech­selt wer­den. Als Organ des Euro­pa­rats ist die­ses inter­na­tio­na­le Gericht in der Euro­päi­schen Men­schen­rechts­kon­ven­ti­on ver­an­kert und wur­de 1959 gegrün­det. Arti­kel 19 der Kon­ven­ti­on sieht […]
[05.10.2014]

Spruchkammern des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte[↑]

Der Euro­päi­sche Gerichts­hof für Men­schen­rech­te besteht aus Rich­tern, die je aus einem der Ver­tragssstaa­ten der Euro­päi­schen Men­schen­rechts­kon­ven­ti­on stam­men. Ins­ge­samt sind zur Zeit 47 Rich­ter haupt­be­ruf­lich und voll­kom­men unab­hän­gig am Gerichts­hof tätig für eine Amts­zeit von 9 Jah­ren. Danach kön­nen sie nicht wie­der­ge­wählt wer­den. Alle Rich­ter sind einer von fünf Sek­tio­nen zuge­teilt. Unter einer Sek­ti­on ver­steht […]
[05.10.2014]

Verfahren vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte[↑]

Die Zustän­dig­keit des Europäis­chen Gericht­shofs für Men­schen­rechte ergibt sich aus der Euroäis­chen Kon­ven­tion zum Schutz der Men­schen­rechte und Grund­frei­heiten. Danach führt der Gerichts­hof Indi­vi­du­al­be­schwer­de­ver­fah­ren nach Arti­kel 34 EMRK Staa­ten­be­schwer­de­ver­fah­ren nach Arti­kel 33 EMRK Gut­ach­ten­ver­fah­ren nach Arti­kel 47 EMRK durch. Die Indi­vi­du­al­be­schwer­de (Indi­vi­du­al app­li­ca­ti­ons) kann jede natür­li­che oder juris­ti­sche Per­son, Per­so­nen­ver­ei­ni­gung und jede nicht­staat­li­che Orga­ni­sa­ti­on ein­rei­chen, […]
[05.10.2014]

Die Menschenrechtskonvention und ihre Zusatzprotokolle[↑]

Die Kon­ven­ti­on zum Schutz der Men­schen­rech­te und Grund­frei­hei­ten war in den nun nahe­zu 65 Jah­ren ihres Bestehens kein sta­ti­sches Ver­trags­werk, son­dern wur­de immer wie­der durch Pro­to­kol­le geän­dert und ergänzt. Die­se Pro­to­kol­le betra­fen zum einen mate­ri­el­le Ergän­zun­gen, mit denen wei­te­re, von der Euro­päi­schen Men­schen­rechts­kon­ven­ti­on in ihrer ursprüng­li­chen Fas­sung nicht nicht berück­sich­tig­te Bür­ge­rech­te unter den Schutz der […]
[04.10.2014]

Europäische Menschenrechtskonvention[↑]

Die Euro­päi­sche Kon­ven­ti­on zum Schutz der Men­schen­rech­te und Grund­frei­hei­ten (Con­ven­ti­on for the Pro­tec­tion of Human Rights and Fun­da­men­tal Free­doms) ist der ers­te Ver­trag, der vom Euro­pa­rat am 4. Novem­ber 1950 ver­ab­schie­det wor­den ist. Die­se Kon­ven­ti­on kann nur von Mit­glie­dern des Euro­pa­ra­tes unter­zeich­net wer­den (geschlos­se­ne Kon­ven­ti­on). Mit Unter­zeich­nung des 10 Mit­glieds­staa­tes ist die Kon­ven­ti­on am 3. […]
[17.08.2014]

Auslegung der Konventionsrechte[↑]

Für die Aus­le­gung der Euro­päi­schen Men­schen­rechts­kon­ven­ti­on ist die eng­li­sche und die fran­zö­si­sche Über­set­zung maß­ge­bend. Sie obliegt dem dem Inter­na­tio­na­len Gerichts­hof für Men­schen­rech­te. Die­ser ist in sei­nen Auf­ga­ben unab­hän­gig von den jewei­li­gen inner­staat­li­chen Rechts­grund­la­gen. Sei­ne Aus­le­gung der Kon­ven­ti­ons­be­stim­mun­gen erfolgt auf der Grund­la­ge der aktu­el­len sozia­len und wirt­schaft­li­chen Gege­ben­hei­ten und nicht nach den Bedin­gun­gen zum Zeit­punkt der […]
[17.08.2014]

Entwicklung der Europäischen Menschenrechtskonvention[↑]

Bereits auf dem Euro­pa-Kon­gress in Den Haag 1948 gab es Strö­mun­gen, die ein­heit­li­ches und fried­li­ches Euro­pa zu schaf­fen. Der Kon­gress war eine pri­vat orga­ni­sier­te Ver­an­stal­tung unter der Schirm­herr­schaft Win­ston Chur­chills. Gera­de nach den Erfah­run­gen des Zwei­ten Welt­krie­ges soll­te jeder Krieg auf euro­päi­schem Boden ver­hin­dert wer­den, so dass dort die Grün­dung einer Euro­päi­schen Bewe­gung als ein […]
[17.08.2014]

Satzung des Europarats[↑]

Lon­do­ner Zehn­mäch­te-Ver­trag vom 5.Mai 1949 in der abge­än­der­ten Fas­sung vom 5. Mai und 11. Dezem­ber 1951 Die Regie­run­gen [der Ver­trags­staa­ten] sind über­zeugt, daß die Fes­ti­gung des Frie­dens auf der Grund­la­ge der Gerech­tig­keit und inter­na­tio­na­len Zusam­men­ar­beit für die Erhal­tung der mensch­li­chen Gesell­schaft und der Zivi­li­sa­ti­on von lebens­wich­ti­ger Bedeu­tung ist; sie bestä­ti­gen ihre uner­schüt­ter­li­che Ver­bun­den­heit mit den […]
[17.08.2014]

Verfahren vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte[↑]

Die Zustän­dig­keit des Europäis­chen Gericht­shofs für Men­schen­rechte ergibt sich aus der Euroäis­chen Kon­ven­tion zum Schutz der Men­schen­rechte und Grund­frei­heiten. Danach führt der Gerichts­hof Indi­vi­du­al­be­schwer­de­ver­fah­ren nach Arti­kel 34 EMRK Staa­ten­be­schwer­de­ver­fah­ren nach Arti­kel 33 EMRK Gut­ach­ten­ver­fah­ren nach Arti­kel 47 EMRK durch. Die Indi­vi­du­al­be­schwer­de (Indi­vi­du­al app­li­ca­ti­ons) kann jede natür­li­che oder juris­ti­sche Per­son, Per­so­nen­ver­ei­ni­gung und jede nicht­staat­li­che Orga­ni­sa­ti­on ein­rei­chen, […]
[17.08.2014]